Nina Geise Heilpraktikerin
Nina GeiseHeilpraktikerin

Gesund und fit durchs Leben...

Heilpilze

Die für medizinische Anwendung werwendeten Pilzarten werden Heilpilze, Medizinalpilze oder Vitalpilze genannt. In China werden zahlreiche dieser Pilzarten schon seit Jahrhunderten als Rezepturbestandteile in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet. In Europa wurden sie zum Teil in den Kräuterbüchern des Hieronymus Bock, Peter Melius und Adam Lonitzer erwähnt.

Nach diesen alten Arzneibüchern verwendete man zum Beispiel die Stinkmorchel (Phallus impudicus) gegen die Gicht. Der Echte Zunderschwamm (Fomes fomentarius) wurde zur Blutstillung und der Hallimasch (Armillaria mellea) als Abführmittel verwendet.

Eine Passage aus dem Kräuterbuch von Adam Lonitzer aus dem Jahr 1679 über das Judasohr (Auricularia auricula-judae), das im Volksmund auch „Holunderschwamm“ genannt wird:

Hollunderschwämme löschen und trucken nieder allerlei Hiz und Geschwulst, zuvor in Rosenwasser oder Wein gewicht und übergelegt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin traut man dem Judasohr diese Heileigenschaften jedoch nicht zu. Hier soll er nur die Gesundheit kräftigen und den Blutkreislauf fördern.

Die Speisepilze werden in Trockenform, meist als konzentrierter Extrakt, verabreicht. Die Wirkungen der Pilze beruhen auf ihrem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen und auf Heilwirkungen bestimmter Inhaltsstoffe  einiger Pilzarten.